EU-Bildungsministerkonferenz in Heidelberg am 1. März – Antikapitalistischer Block und Doku-Film in Karlsruhe

Am 1.März findet in Heidelberg die EU-Bildungsministerkonferenz statt. Ein breites Spektrum (u.a. AK Studeingebühren Heidelberg, IG Metall Heidelberg) ruft zu diesem Anlass zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Ähnlich wie in Karlsruhe will das Antifa-Bündnis Heidelberg und die Antifa-Offensive Edingen-Nhn die Proteste nutzen und ruft zu einem antikapitalistischen Block auf.


Kurzaufruf

Am 1. März treffen sich die EU-Bildungsminister in Heidelberg, um die „Festung Europa“ auch im bildungspolitischen Bereich einzugrenzen. Unter dem geradezu satirischen Motto „Bildung verbindet“ soll über Elitenförderung, kapitalistische Früherziehung, Studiengebühren, betriebswirtschaftliches Denken und Privatisierung im Bildungsbereich und sozialer Ausgrenzung Europa definiert werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um die Ursache des Problems sondern nur um eine Folge des kapitalistisch-bürgerlichen Systems. Daher ist es wichtig den Protest in einen antikapitalistischen Gesamtkontext zu stellen. Auch in Vorbereitung auf den G8 gilt es, das Ereignis der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, das herrschende System anzugreifen und ein Zeichen gegen die deutsche Vorreiterrolle in der EU zu setzen.
Bildung und EU verbindet uns alle im antikapitalistischen Block am 1. März in Heidelberg, den Kampf um die Menschenrechte am Beispiel Bildung auf die Straße zu tragen.
Frankreich hat gezeigt wie es geht!

Bundesweite Großdemonstration mit antikapitalistischem Block und anschließender „Märzrevolution“ am 1. März in
Heidelberg, Treffpunkt Hauptbahnhof 16 Uhr.

Der Infoladen Karlsruhe zeigt zur Einstimmung auf dieses Ereignis und die Proteste zum Opernball am Mi., 14.02. ab 19h die Dokumentation über die Studi-Proteste in Frankfurt im vergangenen Sommer „Kick it like Frankreich“.

Presseberichte

Vorbericht der Rhein-Neckar-Zeitung